Mineralogie

Eigenschaften der Minerale

Lumineszenz


Manche Minerale weisen sogenannte Lumineszenz auf. Sie kommt in Mineralen zustande, wenn sich im Kristallgitter Beimengungen fremder Atome oder deren Gruppen (seltene Erden, Silber (Ag), Chrom (Cr), Mangan (Mn), Schwefel (S), (UO2)3+ u.ä.) befinden, sogenannte Luminogene. Die Anwesenheit einiger anderer Atome im Gitter bringt hingegen die Lumineszenz zum Erlöschen (Eisen (Fe), Nickel (Ni)). Das sind sogenannte Lumineszenzgifte. Regelmäßg weisen solche Minerale Lumineszenz auf, bei denen ein Luminogen zum normalen Gitterbestandteil gehört (Scheelit, Willemit, Uranminerale, Zirkon, u.a.).

Im Prinzip werden folgende Lumineszenztypen unterscheiden:
Tribolumineszenz entsteht durch Reiben zweier Mineralstücke aneinander, z.B. Fluorit, Willemit, Quarz.
Thermolumineszenz entsteht bei Erwärmen des Minerals, jedoch weit unter der Glühtemperatur, z.B. Fluorit, Diamant.
Photolumineszenz entsteht beim Bestrahlen des Minerals mit Licht oder unsichtbarer kurz- oder langwelliger UV-Strahlung. Hält sie nur während der Bestrahlung an (z.B. einige Fluorite, Scheelit, Sodalith), spricht man von Fluoreszenz, hält sie über die Bestrahlungsdauer an, handelt es sich um Phosphoreszenz (z.B. Strontianit, Diamant).


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