Mineralogie

Eigenschaften der Minerale

Radioaktivität


Uran-, thorium- und radiumhaltige Minerale, z.B. Torbernit, Uraninit (Pechblende) zeichnen sich durch radioaktive Eigenschaften aus. Typisches Beispiel für ein radioaktives Mineral ist Uraninit (Pechblende) UO2 mit einem gewissen Anteil von UO3 und Pb (Blei). Das UO3 ist durch Oxidation entstanden, das Blei (Pb) durch radioaktiven Zerfall von UO2.
Bei manchen Mineralen, die chemisch schwach gebundenes Uran (U) und Thorium (Th) enthalten, kann man den sogenannten metamiktischen Zerfall beobachten, d.h. einen Zerfall, bei dem sich die äußere Kristallgestalt nicht ändert, jedoch das Gitter zerfällt (z.B. Allanit). Solche Minerale werden allmählich undurchsichtig (opak), schwarz, verlieren ihre Spaltbarkeit, zeigen matten Pechglanz, ihr Bruch wird muschelig. Radioktiv sind in geringem Maß auch solche Minerale, die nur Spuren von radioaktiven Elemeten enthalten. Ein typisches Beispiel ist der sich isomorph mit Thorit mischende Zirkon.


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