Mineralogie

Eigenschaften der Minerale

Transparenz


Mit Transparenz (Durchsichtigkeit) ist die Lichtdurchlässigkeit der Minerale gemeint. Je nach Durchlässigkeitsgrad werden die Minerale unterschieden nach:
durchsichtig:
Man kann auch durch eine dicke Mineralschicht eine darunterliegende Schrift lesen, z.B. Calcit, Bergkristall, Topas, Diamant.
halbdurchsichtig:
Eine Schrift erscheint durch das Mineral unklar, z.B. Rosenquarz.
durchscheinend:
Licht scheint auch durch eine dicke Mineralschicht, z.B. Auripigment, Milchquarz.
undurchsichtig:
Auch eine dünne Mineralschicht läßt kein Licht durch. Pulver unter dem Mikroskop ist durchscheinend, im Dünschliff ist das Mineral meist durchscheinend bis durchsichtig, z.B. Hornblende, Augit.
opak:
Das Mineral läßt überhaupt kein Licht durch, weder als feines Pulver noch als Dünnschliff, z.B. Magnetit, Pyrit.

Handelt es sich um ein körniges Aggregat, werden auch durchsichtige Minerale nur durchscheinend (z.B. Marmor, Glimmeraggregate). Die einzelnen Körner oder Blättchen dieser Aggregate erweisen sich aber unter der Lupe als durchsichtig. Die verschiedenen Transparenzstufen können ineinander übergehen. Unterschiede sind auch bei den verschiedenen Varietäten ein und desselben Minerals möglich (z.B: Quarz: Bergkristall, Rosenquarz, Rauchquarz). Zur Transparenzminderung kann es auch durch mechanische Einflüsse kommen. Durch ein Netz von Mikrorissen auf der Oberfläche kann es Beispielsweise zur Lichtstreuung und Trübung des Minerals kommen.


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