Historische GeologiePaläogeographieFrühe Trias vor 237 Mio. Jahren![]() Quelle: scotese.com Wie im Perm bestanden auch in der Trias ausgedehnte Festländer. Eurasien und der Gondwana-Block wurden durch die Tethys voneinander getrennt. Ein weiteres Geosynklinalsystem umgab den Pazifik. Episodische Überflutungen weiter Plattformteile führten zu einem Wechsel kontinentaler und mariner Tafelsedimente, während sich in den erdumspannenden Geosynklinalen vorwiegend pelagische Sedimente ablagerten. Bedeutende orogenetische Bewegungen ereigneten sich erst in der höheren Trias (altkimmerische Faltung). Sie erfaßten vor allem Ostasien (Indonesien, China, Japan), Australien und den Westen Nord- und Südamerikas. Offenbar entwickelten sich in der pazifischen Randzone Subduktionssysteme, in denen pazifische Teilplatten unter die angrenzenden Kontinentalmasse sanken. Die dadurch hervorgerufenen Vulkanzonen förderten große Mengen basaltischer und andesitischer Laven. Ebenfalls in der höheren Trias begann die Ablösung Nordamerikas vom Gondwanablock und damit die Öffnung des heutigen Atlantiks. Die entstehenden Bruchzonen (rifts) bildeten u.a. die Förderwege eines lebhaften Basaltvulkanismus in den den Appalachen. Das Westende der Tethys, an dem Europa, Amerika und Afrika miteinander in Verbindung standen, blieb von der Krustenbewegung nicht unberührt. Der alkalibasaltische Vulkanismus und eine deutliche synsedimentäre Bruchtektonik auf der Krim und im Kaukasus zeigen, daß die variszische Plattform zwischen beiden Kontinenten gedehnt wurde und zerbrach. Ophiolithe sprechen dafür, daß die Bildung ozeanischer Zonen von Südosten (Kleinasien, Griechenland) nach Nordwesten fortschritt. Mit dem Zerbrechen der Pangäa kündigt sich eine neue globaltektonische Ära an, in deren Verlauf das Erdbild des Jungpaläozoikums völlig verändert wurde. | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
|||||||
Linktipps:
hoefo
| |||||||