Historische Geologie

Paläogeographie

Spätes Perm vor 255 Mio. Jahren


Paläoweltkarte: Spätes Perm vor 255 Mio. Jahren
Quelle: scotese.com


Gegenüber dem Karbon änderte sich im Perm an der Verteilung der Kontinente und der Pollagen wenig. Die Kontinente Laurasia und Gondwana blieben in der Pangäa zusammengeschlossen. Marine Perm-Sedimente zwischen Madagaskar und Afrika zeigen aber, daß sich der tektonische Zerfall Gondwanas vorbereitete.
Im Perm endete die variszische Orogenese.
Die variszische Faltengebirge der Erde durchliefen bereits seit dem Oberkarbon das Molasse-Stadium. Saumsenken und intramontane Becken wurden mit kontinentalen Sedimentmassen gefüllt. Vulkanische Eruptionen und Granitintrusionen begleiten eine spätorogene Bruchfaltung.
Unter- und mittelpermische Krustenbewegungen sind aus den Appalachen, aus Mitteleuropa, dem Ural und Zentralasien bekannt. In Zentralasien drang das Meer während des Oberkarbons und Unterperm wiederholt in die Längsdepressionen des Gebirges ein, so daß die Innensenken hier, im Gegensatz zu denen Europas, auch marine Schichten enthalten. In der Tasmanischen-Geosynklinale (Ostaustralien) endete die Sedimentation erst im Oberperm.

Frühe Trias vor 237 Mio. JahrenSpätes Karbon vor 306 Mio. Jahren

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