Historische GeologiePaläoklimaDas Klima im mittleren Devon![]() Quelle: scotese.com Soweit paläomagnetische Daten und geologische Klimazeugen erkennen lassen, scheint sich die Lage der Pole und des Äquators dem Silur gegenüber nicht wesentlich verändert zu haben. Der Äquator quert den Nordwesten Nordamerikas, Mittelgrönland, Nordeuropa und den Ostteil der Osteuropäischen Plattform. Wichtige Klimazeugen sind u.a. die Evaporite Nordamerikas, der Russischen Tafel und Australiens sowie Bauxite des mittleren Urals und des Salairs. Die nördliche Trockenzone verlief von Alaska quer durch Sibirien, die südliche umfaßt den Westen Australiens. Im Mitteldevon können Teile des Brasilianischen Schildes vergletschert gewesen sein. In den südlichen Anden ist eine Gebirgsvergletscherung nicht auszuschließen. Der Lage des Südpols im Südwesten Afrikas entspricht die Verbreitung der an kühleres Wasser gebundenen Malvino-kaffrischen Faunenprovinz (Bolivien, Argentinien, Falkland Inseln, Ghana, Südafrika, Antarktis). Legende | |||||||
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