Historische Geologie

Paläoklima

Das Klima in der oberen Kreide


Paläoklimakarte: Obere Kreide
Quelle: scotese.com


Während der Kreide nahmen die Pole etwa ihre heutige Lage ein. Der Äquator lag ca. 10 - 20 Breitengrade nördlicher als heute. Der Verbreitung saliner Gesteine nach erstreckte sich die nördliche Trockenzone vom Süden Nordamerikas über Mitteleuropa nach Zentral- und Ostasien. Die riffbildenden Rudisten kennzeichnen die Tethys als Warmwasserzone. Kaltwassergebiete und kalte Meeresströmungen spiegeln sich in den kalkarmen Sedimenten der Arktis sowie Ostafrikas und Madagaskas wider.
Insgesamt scheint die Kreidezeit weiterhin eine Periode eines relative ausgeglichenen Klimas ohne bedeutende Vergletscherungen gewesen zu sein. Auf den Kontinenten sprechen die ausgedehnten Kohlenlager Nordamerikas und Ostasiens für ein weit verbreitetes feuchtwarmes Klima während der Unterkreide. Im zunehmenden Kalkgehalt der Oberkreidesedimente zeichnet sich ein Temperaturanstieg ab.

Legende
Das Klima im PaläozänDas Klima in der unteren Kreide


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