Historische GeologiePaläoklimaDas Klima im oberen und mittleren Perm![]() Quelle: scotese.com Für das Perm kann man ähnliche Klimazonen konstruieren wie für das Oberkarbon. Die Äquatorialzone querte das Mittelmeer-Gebiet und den Südosten Nordamerikas. Wärmeliebende marine Faunen, wie die Fusuliniden, Korallen und bestimmte Brachiopoden (Richthofeniiden, Oldhaminiden) waren vor allem in der Tethys und im nordamerikanischen Kordilleren-Trog verbreitet. Die nördliche Trockenzone reichte bis nach Grönland und Spitzbergen. In ihren Lagunen entstanden die reichsten Salzlagerstätten der Erdgeschichte. Die Kohlevorkommen von Workuta, der Taimyr-Halbinsel, der Tunguska-Syneklise und der Becken von Kusnezk und Minussinsk gehöhren der nördlichen gemäßigten Zone an. Auch die unterpermischen Flöze in Schansi zeigen humides Klima an. Rotsedimente und Gips des Oberperms sprechen aber für zunehmende Trockenheit. Die Inlandeisfelder des Gondwana-Kontinents bestanden auch im unteren Perm. Die stratigraphische Einstufung der glazigenen Ablagerungen und ihrer interkontinentale Parallelisierung bietet jedoch noch Probleme, so dass von einer "permokarbonischen" Vereisung gesprochen wird. Nach dem Eisrückzug stellt sich in weiten Teilen des Gondwana-Kontinents gemäßigtes humides Klima ein, so dass es zur Ausbreitung kohlebildender Waldmoore kam. Legende | |||||||
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