Historische GeologiePaläoklimaDas Klima im Silur![]() Quelle: scotese.com Die aus dem Ordovizium bekannte Klimazonen verschoben sich im Silur merklich. In Nordamerika verlagerte sich der Äquator weiter nach Südwesten, so dass er nun durch den mittleren Teil des Kontinents und weiter nach Grönland verlief. In Eurasien rückte die äquatoriale Zone aus Zentralasien nach Nord- und Osteuropa. Korallenriffe erreichten in der Erdgeschichte erstmals große Verbreitung und zeigen warme Meereszonen in Nordamerika und Europa an. Den häufigen Schwarzschiefern nach zu urteilen bestanden immer noch ausgedehnte Meeresbecken mit behinderter Wasserzirkulation. In den obersilurischen Rotsedimenten und Salzen des Ostbaltikums, Nordsibiriens und Nordamerikas zeichnen sich aride Trockenzonen ab. Tillitische Gesteine in den bolivianischen und argentinnischen Anden lassen u.U. auf hohe südliche Breiten schließen. Der Nordpol lag weiterhin im Bereich des pazifischen Ozeans. Der Südpol hatte sich von Nordwest- nach Südwest-Afrika verschoben. Legende | |||||||
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